KomuPlex

Komplexumformung von Hybridstrukturen (KomuPlex)

Das Projekt KomuPlex beschäftigt sich mit der Herstellung von Hybridbauteilen aus Metall und Faserkunststoffverbund (FKV) durch Umformen und Spritzguss in einem Werkzeug.

© Fraunhofer IWU

Darstellung des Herstellungsverfahrens durch Kombination von Umformen und Spritzguss

© Fraunhofer IWU

Hybridnapf geschnitten, Hinterschnitt durch Kunststoffschmelze ausgeprägt

In der klassischen automobilen Großserienproduktion haben Leichtbaukomponenten im Multi-Material-Design bislang keinen nennenswerten Stellenwert. Der Hauptgrund liegt bei der aufwendigen und somit teuren Herstellung.

Im Projekt »Komplexumformung von Hybridstrukturen (KomuPlex)« wird eine Technologie zum Umformen von FKV-Metall-Hybridbauteile neu entwickelt. Es wird angestrebt, die Verfahren Blechumformen, Fügen, FVK- Pressverfahren und Injektionsverfahren (z. B. Kunststoff-Spritzgießen) effizient miteinander zu kombinieren.

Hauptziel des Projektes ist es, die FKV-Komponente technologisch gezielt in den Umformungsprozess der metallischen Komponente zu integrieren, um die Prozessstufentiefe von FKV-Hybridbauteilen zu verringern und den Integrationsgrad zu erhöhen. Die erzeugten partiellen Hinterschnitte ergeben einen formschlüssigen Verbund von Metall, Organoblech und Kunststoff.

Schwerpunkte des Projekts KomuPlex:

-    Versuche mit einfachen Napfwerkzeug

-    Bauteilkonstruktion

-    Werkzeugentwicklung und -fertigung

-    Abbildung Prozesskette zur Herstellung des Hybridbauteils

-    Demonstratorfertigung

Das Projekt wird vom Land Niedersachsen (Fördernummer VWZN2990) gefördert.